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Wenn Neufahrner Kurve, dann aber richtig

Veröffentlicht von Administrator (idl) am 30.11.2009
News >> Zeitler Kurve

CSU-Abgeordneter Otto Zeitler fordert weiter Fernbahnanbindung an den
Flughafen



Der Beschluss des Bayerischen Landtages vom 16. Juli 2008 war eindeutig:


Auf den Antrag von MdL Otto Zeitler und viele seiner CSU-Kollegen hin wurde die Staatsregierung aufgefordert, die verkehrliche Bewertung für den Schienenknoten München und insbesondere die Flughafenanbindung voranzutreiben. Das in einem Gutachten vom vergangenen Montag vorgestellte Ergebnis kann sich nach den Worten des Nabburger Parlamentariers durchaus sehen lassen; es müsse jedoch auch für die Räume Nord- und Nordostbayerns den optimalen Nutzen bringen.

Dazu sei es noch nicht ausreichend, einen durchgehenden Stundentakt von
Regensburg über Landshut und den Flughafen nach Mühldorf anzubieten.
Auch die Oberpfalz nördlich der Donau, Oberfranken, das benachbarte
Tschechien, das östliche Niederbayern bis in den Raum Passau und die
oberösterreichischen Nachbarn mit dem Industriezentrum Linz benötigten
durchgehende Züge zum Flughafen. In diesem Zusammenhang fordert Zeitler
erneut echte Fernverkehrsangebote auf der Schiene, die nebenbei auch
Standortvorteile für die genannten Gebiete mit sich bringen würden. Wie
in der Landesplanerischen Beurteilung der Flughafenanbindung klar
festgelegt worden sei, müsse man darauf Bedacht haben, die durchgehenden
Verbindungen aus Niederbayern, der Oberpfalz, Oberfranken und dem
benachbarten EU-Ausland dauerhaft einzurichten. Nur so könne die
Wirtschaft, insbesondere für die zahlreichen Geschäftsreisenden,
nachhaltig von dem Angebot profitieren.

Nach dem Wegfall des Transrapid sei am Flughafen Raum für einen zweiten
Bahnhof geworden. Wenn das Gutachten dafür einen Betrag von 320 Mio.
Euro vorsehe, sei nicht einzusehen, warum die Züge aus Richtung
Regensburg/Passau – Landshut nur in Richtung Erding und Mühldorf
weiterfahren sollen. Das weitaus größere Verkehrsaufkommen sei nämlich
zu erwarten, wenn man Verbindungen aus Nord- und Nordostbayern über den
Flughafen und München Ost in die Landeshauptstadt anbiete. Am Ostbahnhof
böten sich sämtliche Nahverkehrsangebote (U-, S-, und Straßenbahn sowie
Busverbindungen in alle Teile Münchens an. Man könne auch noch
weiterdenken und Anschlüsse über einen der Innenstadttunnels an den
Hauptbahnhof oder über eine spätere Pasinger Kurve in Richtung Schwaben
und Allgäu anbieten. Intelligente Flügelungskonzepte seien geeignet, die
Schiene für den Kunden interessant zu gestalten.

Wenn man die Neufahrner Kurve richtig plane und optimal in den
Schienenknoten München einbinde, habe man die einmalige Chance, spürbar
Verkehr von der Straße auf die Schiene zu verlagern, den Flugreisenden
und Beschäftigten am Airport attraktive Angebote zu machen sowie neue
Wachstumsimpulse in die Regionen Niederbayerns, der Oberpfalz und
Oberfranken zu lenken, fasste Zeitler zusammen.

Download des Gutachtens (www.zeitler.com/wb/media/Gutachten_zur_Flughafenanbindung.pdf 3 MB)

Zuletzt geändert am: 05.04.2011 um 08:39

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