Mittelstand entlasten statt neuer Mindestlohn-Debatte

Klare Absage zur 14-Euro-Forderung

Berlin – Der Vorsitzende von Der Mittelstand. BVMW, Markus Jerger, erteilt Forderungen nach einem gesetzlichen
Mindestlohn von 14 Euro pro Stunde eine klare Absage. „Es ist grotesk. Statt endlich eine Entlastungsoffensive zu
starten, die bei Unternehmen und Mitarbeitenden ankommt, droht die Belastungsspirale für den Mittelstand immer
weiter zu hyperventilieren.“


Erst in der vergangenen Woche hatte die Mindestlohnkommission beschlossen, den Mindestlohn schrittweise auf
12,41 Euro und ab 2025 auf 12,82 Euro anzuheben. Für kleinere und mittlere Unternehmen können diese
Mehrbelastungen bereits erhebliche Wettbewerbsnachteile oder schlimmstenfalls das Aus bedeuten.
„Wir brauchen keine neue Mindestlohndebatte. Was wir brauchen, ist mehr Netto vom Brutto. Das heißt: Steuern und
Abgaben müssen endlich spürbar gesenkt werden. Das hilft den Mitarbeitenden, macht die mittelständischen
Unternehmen wieder wettbewerbsfähig und hält sie damit im eigenen Land“, so Jerger.


Deutschland hat schon jetzt einen der höchsten Mindestlöhne in Europa. Darum müsse das Niveau des Mindestlohns
dauerhaft in eine gesunde Balance mit der Produktivitätsentwicklung gebracht werden, sagte Jerger. Sonst drohten
weitere Abwanderung von Unternehmen ins Ausland und der Verlust von Arbeitsplätzen für Geringqualifizierte.

Quelle: BVMW

Jörg Zeitler

Ich arbeite als selbständiger Fotograf mit Sitz in Dresden. Neben meiner Leidenschaft für die Fotografie widme ich mich seit Juni 2023 einer weiteren bedeutsamen Aufgabe als Repräsentant des Bundesverbandes der mittelständischen Wirtschaft (BVMW) in der Region Dresden mit dem Focus auf die Region Dresden Pieschen, Kaditz und Radebeul